Moskop in Miami - last exit to nowhere
Gute Nachrichten für alle die die dachten Klaus Moskob waere wieder mal offiziell ins Ausland abgetaucht und liesse sich von einem dubiosen Anwalt vor Gericht vertreten: Ihr hattet Recht.
Infolge des erwähnten Tortenanschlags auf BIZZ Moderator Sebastian Höffner sollte Klaus Moskop, der Betreiber der ehemals als “wgcafe“, “wgnow” und “wgworld” bekannten “wg in Düsseldorf” gestern vor Gericht vorstellig werden. Zitat aus einem Artikel von Wulf Kannegiesser aus der Rheinischen Post vom 7. Mai 2008, einem der wenigen Presseartikel der nicht nur die Daten aus Moskops PR-Mappe paraphrasiert:
Nach einem TV-Bericht soll Groß-WG-Gründer Klaus Moskob den Moderator Sebastian Höffner mit Sahnekuchen beworfen haben. Aber beim Amtsgerichts-Prozess fehlte der mutmaßliche Sahne-Attentäter. (…) Gestern sollte gegen den Sahnetortenattentäter, den 46-jährigen Klaus Moskob, beim Amtsgericht verhandelt werden. Doch der in Düsseldorf als Erfinder einer Groß-WG für 49 Berufsstarter bekannt gewordene Moskob ließ sich nicht blicken. Er hat sich inzwischen nach Amerika abgemeldet, genauer: nach Miami, Florida, USA.
Zur Geschichte des Ansschlags in der Kneipe “ab der Fisch”, deren Hintergrund und Folgen hier nachzulesen sind, schreibt die RP folgendes:
Nach Version der Staatsanwaltschaft ging es dann so weiter: Moskob hat sich über die „Auszeichnung“ so geärgert, dass er bei einem zufälligen Treff mit dem TV-Moderator in jener Derendorfer Kneipe davonschlich, mit einer Torte zurückkam und diese seinem Widersacher ins Gesicht klatschte. Mehr noch: Die Szene wurde gefilmt und ins Internet gestellt. Und: Moskob soll 250 Euro für jeden geboten haben, der den TV-Moderator ebenfalls mit Torte beklatscht. Der Aufruf zum Tortenattentat verhallte aber ungehört. Dafür wurden im Internet, angeblich von Moskob, dem TV-Moderator noch schlüpfrige Sex-Details angedichtet. So kam es zur Anklage wegen Aufforderung zu Straftaten, Beleidigung, Verleumdung, Körperverletzung und Nötigung.
Volles Programm für Tortenklausi, aber es sei ihm gegönnt, nach seinem vermessenen Auftreten live und im Internet. Dass der Herr Anwalt nach der Missachtung der Verhandlungsantrittspflicht nur noch Formfehler zu finden versucht macht das ganze noch ein wenig lustiger:
Quelle: Rheinische Post Düsseldorf-Nord,Ausgabe: Nr.106, Datum: Mittwoch, den 07. Mai 2008, Seite: Nr.12Moskobs Anwalt bestritt aber gestern, dass dessen Vorladung zum Prozess ordnungsgemäß war. Das will der Richter jetzt bei der Post überprüfen. Ergibt die Ermittlung aber, dass die Ladung gültig war, weiß der Richter schon, wie es weitergeht: Dann wird Klaus Moskob mit Haftbefehl gesucht. Unter anderem wegen Aufforderung zum Sahnetorten-Werfen.
Irgendwie verwunderlich, dass die Staatsanwaltschaft Düsseldorf bislang nur langsam in der Akte Klaus Moskop vorankommt, ist dem mutmasslich unsauberen Geschäftsmann doch weitaus schlimmeres vorzuwerfen als eine Sprühsahne Attacke. Aber was nicht ist.. Sein langjähriger Anwalt Martin Lauppe-Assmann hat wohl noch viel Arbeit vor sich.
„Er lebt jetzt in den USA und will auch dort Nobel-WGs aufbauen.“
Das Bild das Moskop von sich selbst im Netz verbreitet scheint auf jeden Fall von der Realität eingeholt zu werden, wie auch die Kommentare bei youtube zum Homevideo des ersten Aufrufs zur Tortung zeigen:
dajos7
Sie scheinen ja gut Geld bei Seite geschäffelt zu haben, um so eine Aktion zum laufen zu bekommen… Eins muss man Ihnen lassen, Sie wissen wie man Geld macht. Aber Menschen betrügen, das rächt sich irgendwann.BlackDreaded
@dajos7
^^ denkst du etwa der würde die 250€ bezahlen? HAHAHAHASchmidt87j
Klaus Moskop sollte vom blitz erschlagen werdenkarlomat42
Bizz ist eine der übelsten Ausgeburten der deutschen Medienhölle. Davon kann man sich bei jeder Sendung überzeugen![]()
Ob sich die Wgcafe-Truppe bzgl. der Mietschulden-Stories nur verspekuliert hat, oder wgcafe die Vermieter absichtlich abgezockt hat, lässt sich hingegen von aussen schlecht beurteilen.
playingchessonmars
Haha, so manch einer könnte dieses Video ja möglicherweise als Ansporn nehmen, der ihn dazu verleitet, den Herren Moskob zu “betorten”.
Ich persönlich fände dieses Video viel amüsanter.VT2
Ach ne, Herr Moskop!Schon eines der beliebten Fässer ohne Boden verliehen bekommen, aber nun immernoch Theater machen wollen.Für solch eine dreistigkeit würde selbst ein zweites,drittes, sogar eine LKW-Ladung nicht ausreichen.
Denken Sie nicht das Ihr Aufruf gegen herrn Höffner sowas von lächerlich ist?
Beschäftigen Sie sich lieber mit der Zahlung der noch offenstehenden Mieten und Schulden Ihrer Ex-Komplizen und Geschäftspartner, sowie den anderen Personen, die sie abgezockt haben.
MGF_Wötzel6b616e
anstiftung zu einer straftat….von mir aus sollen die sich gegenseitig mit torten bewerfen…
250€ is ja lächerlich! soviel muss ich mindestens strafe zahlen für sowas… mach 10.000 draus und ich werf sogar mit eiern!
RadioBukakabi
Lustiger wäre doch:250€ für jeden, der dem Hernn Moskop auf offener Straße ein bein stellt und wenn dieser auf dem Boden liegt, den nackten Schwanz 2mal ins Gesicht klatscht
![]()
Aber ne Torte… wie langweilig… und es richtet sich ja auch noch gegen den falschen…
der RP-Bericht verhilft Klaus Moskop wohl wieder zu etwas mehr Ruhm online und offline, und da freut sich der mutmassliche Abzocker und Koenig der PR bei an Recherche desinteressierten Schreiberlingen doch sicherlich über dieses ihm entgegengebrachte weitere Medieninteresse.
yippie ya yay schweinebacke !
Nachtrag: ausser der RP berichteten auch die Westdeutsche Zeitung (von Kathrin Handschuh), der westen (von Katharina Rüth, mit Pfui-Kommentar vom abgetauchten Klaus), der express (von Barbara Kirchner, lustigerweise mit “Hugo” als weiteren Phantasienamen für Moskob) über das sahnige Wurfgeschoss. Hier bei shortnews wird ausserdem die Meldung von verschiedenen Lesern kommentiert.
Bedauerlich bleibt dabei, dass die verschiedensten Ursachen für die damalige Verleihung des “Fass ohne Boden” aufgelistet werden. Da geht von ungezahlten Handwerker-Rechnungen die Rede, es werden “horrende Mieten” angesprochen, und einmal auch steht dass er “soll den Vermietern systematisch die Miete schuldig geblieben sein“. Aber kein Journalist macht sich die Mühe den genauen Hergang zu schildern, wobei Dokumentation doch reichlich vorhanden ist. Es geht ja in der Vorgeschichte um weitaus mehr als Hetze und Beleidigung, sondern um vermeintliche Abzocke und Ausbeutung.
Schlagworte: Düsseldorf, höffner, klaus moskop, moskob, Moskop, sebastian höffner, torte, tortenanschlag, wg in düsseldorf, wgcafe, wgnow
Mai 12, 2008 um 9:21 Uhr nachmittags
So so so: Man setzt sich mal eben ab nach Amerika um einer Anzeige wegen Tortenwurfs zu entgehen? Scherzkeks. Da ist doch mehr Dreck im Spiel.
Ich bin mir sicher Klaus, Hugo oder wie Du Dich nun nennst, dass diesmal doch der Arm des Gesetzes Dir ziemlich nahe kam und jedesmal, wenn Du nun das alte Europa besuchst, könnte es sein, dass Sie Dir ein Stück näher kommen. Deine Idee mit New York scheint ja mal wieder sehr clever. Aber wen hälst Du für so dumm Dir € 500,- im Vorraus zu zahlen für ein bisschen NY?
Brooklyn- WG:
http://web.mac.com/wg.in.duesseldorf/WGcafe/NewYork.html
Am Ende Deiner eigen Beweihräucherung wie immer auf Nepper-Schlepper-Bauern Fängerei!
Macht das Deiner Freundin und dem kleinen Sohn R. eigentlich Spass?
Naja, eine neverending story scheint es wohl nicht zu werden.
Wenigstens wissen jetzt ein paar Leute wo man Dich findet.
Brooklyn-WG 241 Taaffe Pl, Brooklyn, NY 11205, USA /
1 (954)240-7865 oder zum Ortstarif aus Deutschland +49 211 2 48 42 26 SKYPE: wgcafe
WEB http://www. brooklynwg.de Mailto: brooklynwg@mac.com
Danke, Meister, danke
Mai 12, 2008 um 9:25 Uhr nachmittags
Und außerdem, Du liest das bestimmst und ärgerst Dich jetzt mal so richtig, dass andere immer noch Gefallen an Deinem Verbleib haben. Und mehr über Dich wissen als Dir lieb ist…